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Freitag, 18. August 2017

Portrait

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Triesen, mit 5'047 Einwohnern (Stand 31.12.2014) die drittgrösste Gemeinde des Fürstentums Liechtenstein, ist das südliche Nachbardorf von Vaduz und liegt zwischen dem Rhein und der liechtensteinischen Bergwelt in einer wundervollen Landschaft.
Der romantische Dorfkern mit alten Häusern, flankiert von Rebbergen und zwei stilvollen Kapellen kündet von der jahrhundertelangen Geschichte des Ortes. Vom Aufbruch in die Moderne hingegen zeugt die denkmalgeschützte Anlage einer im Jahre 1863 erbauten Weberei. Zusammen verleiht das Nebeneinander von alt und neu dem Ort sein besonderes Gepräge.
Heute ist Triesen eine modern orientierte Gemeinde von grosser Anziehungskraft. In den letzten Jahren erlebte das Dorf den grössten Bevölkerungszuwachs Liechtensteins und auf Grund der guten Infrastruktur sowie der attraktiven Wohnlagen wird Triesen bevölkerungsmässig wohl weiterhin wachsen. Aber auch als Standort für Industrie und Gewerbe sowie für den Dienstleistungssektor kann Triesen ein enormes Wachstum verzeichnen.


 
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Augenscheinlich wird das Grösserwerden des Dorfes durch die zahlreichen baulichen Veränderungen. Nachdem Primarschule und Weiterführende Schulen durch Erweiterungsbauten den Bedürfnissen angepasst wurden, erfolgte im Verlauf des Jahres 2004 auch die Eröffnung einer neu erbauten Musikschule. Im Jahre 2007 erhielt Triesen ein neues und zweckmässiges Feuerwehrdepot. In den letzten Jahren konnten weitere markante Projekte realisiert werden. Als Meilenstein im Jahre 2009 darf sicher die Komplettsanierung und Umnutzung des 1873 erbauten Kosthauses in eine Kindertagesstätte und neuen Standort für ausserschulische Tagesstrukturen genannt werden. Als weiteres Grossprojekt im Bildungsbereich konnte im Jahre 2010 der neue Schultrakt Nr.6 eingeweiht werden. Abgerundet wird das gesamte Schulareal mit der Fertigstellung der neuen Tiefgarage beim Hallenbad und den Weiterführen Schulen.


 
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In Triesen bestehen reichliche Möglichkeiten, die Freizeit zu gestalten. Die Gemeinde hat es nicht versäumt, immer wieder in den wachsenden Bedarf an Infrastrukturanlagen im kulturellen oder im sportlichen Bereich zu investieren. So auch aktuell bei der flächenmässig grössten Anlage, der Sportanlage Blumenau, die sehr attraktiv neu gestaltet wurde. Der Tennisinteressierte findet eine wunderschön am Waldrand gelegene Anlage inklusive Tennishalle. Das ganze Jahr über beliebt ist das Hallenschwimmbad beim Schulzentrum und gut besucht von Familien mit Kindern ist ein grosszügig angelegter Spiel- und Grillplatz. In unmittelbarer Nähe dieser Erholungsanlage finden sich zwei Fitnessparcours, die allen Ansprüchen von Sportbegeisterten und Gesundheitsbewussten genügen. Neu gibt es auch einen Hochseilpark im Forst.


 
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Kulturelle Anlässe finden vor allem im Gemeindesaal, in der Musikschule und im Kulturzentrum Gasometer statt. Vereine veranstalten im Saal ihre regelmässigen Unterhaltungsabende, die gut besucht werden. Ausstellungen, Lesungen und viele weitere Aktivitäten bietet das Kulturzentrum Gasometer auf dem Areal der alten Fabrik. Konzerte verschiedenster Art werden vor allem im Saal der Musikschule aufgeführt. Im Untergeschoss des Gemeindezentrums befindet sich der Jugendtreffpunkt Kontrast, in welchem sich, betreut von einem Jugendarbeiter, die Jugendlichen des Dorfes regelmässig treffen, um ihre Freizeit zu verbringen. Die Gemeinde erfreut sich einer äusserst aktiven Vereinskultur, welche es den Jugendlichen und Neuzuzügern erleichtert, den Zugang zur Dorfgemeinschaft zu finden sowie die Freizeit sinnvoll zu gestalten.


 
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Triesen ist ein hervorragender Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen in die intakte Bergwelt Liechtensteins. Auf zahlreichen Spazierwegen kann aber auch die nähere Umgebung des Dorfes mit ihren herrlichen Natur- und Kulturlandschaften erkundet werden. Kulturgeschichte pur vermitteln die Marienkapelle im unteren Dorfteil und die Kapelle St. Mamerta auf einem erhöhten Plateau. Anlässlich einer kürzlich erfolgten Renovation sind an den Wänden der Marienkapelle barocke Fresken zum Vorschein gekommen, die nun gemeinsam mit der ebenfalls barocken Ausstattung einen unerwarteten Kontrast zum schlichten Baukörper der Kapelle bieten. Von ganz besonderer Ausstrahlung ist die Kapelle St. Mamerta, welche noch älter als die Marienkapelle, wohl ins 9. Jahrhundert zu datieren ist. Auch diese Kapelle wurde kürzlich renoviert. Sozialgeschichte lässt sich bei einem Spaziergang durch den am Berghang gelegenen alten Dorfteil erfahren. Alte Riegelhäuser und weitere eindrückliche Bauten lassen den Besucher das Leben des bäuerlichen Handwerks von früher erahnen. Die beiden Kapellen öffnen ihre Tore für interessierte Besucher auf Voranmeldung.



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